Rüdiger Erben und Katrin Budde besuchen die MIBRAG

Veröffentlicht am 03.04.2012 in Lokal

Braunkohle spielt auf absehbare eine Zeit wichtige Rolle im Energiemix des Landes. Langfristig wird die nachhaltige Nutzung durch die stoffliche Verwertung sichergestellt.

Die Vorsitzende der sachsen-anhaltische SPD-Landtagsfraktion Katrin Budde und Fraktionsvize Rüdiger Erben haben in Zeitz die Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft mbH (MIBRAG) besucht, um sich über die Arbeit und die zukünftige Ausrichtung des Bergbauunternehmens zu informieren.


Rüdiger Erben, der als Abgeordneter des Burgenlandkreises die Unternehmenstätigkeit aus der Nähe beobachten kann, lobte das Engagement der MIBRAG im Süden des Landes. „Die MIBRAG ist ein wichtiges Unternehmen in der Region, nicht nur weil sie mit über 2000 Beschäftigten der größte Arbeitgeber ist, sondern weil sie viele Aufträge in der Region vergibt“, erklärte Erben. Die MIBRAG erwirbt zwei Drittel aller Lieferungen und Leistungen von Firmen in der Region.

„Zudem ist die MIBRAG in Regionalinitiativen zur Aus- und Weiterbildung und Beschäftigung aktiv, sie kooperiert mit den Schulen und Jugendeinrichtungen vor Ort und ist auch ein gern gesehener Sponsor“, so Erben weiter. „Ich finde es gut, wenn ein Unternehmen seine soziale Verantwortung so konsequent wahrnimmt.“

Ein wichtiges Thema bei den Gesprächen mit der Geschäftsführung waren die Beschlüsse des Braunkohlegipfels. Bei einem Treffen mit EU-Kommissar Oettinger hatten die Länder Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt eine gemeinsame Erklärung zur Bedeutung der Braunkohle für eine nachhaltige Energie- und Grundstoffversorgung in Deutschland abgegeben. SPD-Chefin Katrin Budde begrüßte die Erklärung ausdrücklich. „Die Braunkohle hat nach wie vor eine große industrie- und energiepolitische Bedeutung“, erklärte sie. „Und das nicht nur für Sachsen-Anhalt, sondern für die gesamte Bundesrepublik.“

Budde verwies darauf, dass die Braunkohle zurzeit ein wichtiger heimischer Energieträger sei. „Auf absehbare Zeit werden wir bei der Energiegewinnung auf sie angewiesen sein. Sie stellt im Energiemix des Landes einen Übergang in das Zeitalter der erneuerbaren Energien dar.“ Gleichzeitig unterstrich sie jedoch die weitergehende Bedeutung der Braunkohle. „Langfristig ist sie zu wertvoll, um einfach in Kraftwerken verbrannt zu werden.“ Budde warb für die Unterstützung von Forschung und Entwicklung zur modernen stofflichen Verwertung der Braunkohle in der chemischen Industrie. „Das ist auch eine Frage des nachhaltigen Umgangs mit einheimischen Ressourcen, denn die Braunkohle ist ein wichtiger Rohstoff für viele chemische Prozesse.“
 

 

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