18.06.2019 in Kreistagsfraktion

Ehrung für langjährigen Kommunalpolitiker

 

Siegfried Hanke aus Weißenfels für 25 Jahre Arbeit als Kommunalpolitiker geehrt

Am heutigen Montagabend traf sich der Kreistag zu seiner letzten Sitzung der fünfjährigen Wahlperiode. Für einen SPD-Kreisrat war es die letzte Kreistagssitzung einer langen kommunalpolitischen Laufbahn. Seit 1994 war der Weißenfelser Siegfried Hanke durchgehend Mitglied des Weißenfelser Stadtrates, viele Jahre davon als Fraktionsvorsitzender. Seit 2004 war er Mitglied des Kreistages, zunächst im Landkreis Weißenfels, dann im neugebildeten Burgenlandkreis. Jetzt beendete Hanke, der 1941 geboren wurde, seine ein Vierteljahrhundert währende kommunalpolitische Laufbahn.


Was Siegfried Hanke am Montag nicht wußte: Die SPD Burgenlandkreis hatte für ihn die Ehrung mit der Willy-Brandt-Medaille beim SPD-Parteivorstand in Berlin beantragt.


So durfte der SPD-Kreisvorsitzende Rüdiger Erben heute am Rande der Sitzung die Auszeichnung im Auftrag des Parteivorstandes vornehmen und den Geehrten im Kreise der Fraktionsmitglieder würdigen:

„Siegfried Hanke hat in den letzten 25 Jahren die Sozialdemokratie im Burgenlandkreis maßgeblich geprägt. Er hatte zahlreiche kommunalpolitische Ehrenämter auf Stadt- und Kreisebene inne. Wir Sozialdemokraten und die Menschen im Burgenlandkreis verdanken ihm viel. Die Auszeichnung mit der Willy-Brandt-Medaille ist ein symbolischer Dank dafür.“

09.04.2019 in Kreistagsfraktion

Schulsport in Droyßig

 

Kreistag soll Weichen für ordentliche Schulsportanlagen in Droyßig stellen

In seiner gestrigen Sitzung empfahl der Kreisausschuss einstimmig, dass der Kreistag am Montag nächster Woche dem Antrag der SPD-Kreistagsfraktion zustimmt, mit dem diese die Möglichkeiten für die Durchführung des Schulsports an der Sekundarschule Droyßig verbessern will.

Der Burgenlandkreis ist Träger der Sekundarschule Droyßig und somit auch für die Absicherung des Schulsports verantwortlich. Aktuell wird hierfür der angrenzende Sportplatz genutzt. Dort ist lediglich eine Weitsprunganlage vorhanden. Für andere Lauf-, Wurf- und Stoßdisziplinen stehen keinerlei Anlagen zur Verfügung. Sprints müssen auf dem Rasen des Fußballplatzes durchgeführt werden. Die Bedingungen für den Schulsport sind völlig unzureichend und deutlich schlechter als an anderen Schulstandorten kreiseigener Schulen.

Auch die Schüler der CJD Christopherusschulen Droyßig leiden unter den schlechten Schulsportbedingungen für die Leichtathletik.

Der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Rüdiger Erben freut sich über die breite Unterstützung für die Initiative der Sozialdemokraten: „Ich gehe davon aus, dass unser Antrag auch am nächsten Montag von einer breiten Mehrheit getragen wird. Dann muss die Kreisverwaltung ihre Hausaufgaben machen, damit wir schon zur Haushaltsplanung 2020 wissen, was gemacht werden muss und wie viel Geld dafür benötigt wird.“

24.08.2018 in Kreistagsfraktion

SPD-KREISTAGSFRAKTION INFORMIERT SICH ZUM STAND DER SANIERUNG VON SCHLOSS GOSECK

 

In dieser Woche tagte die SPD-Kreistagsfraktion auswärts. In der Reihe der sog. auswärtigen Fraktionssitzungen war diesmal Schloss Goseck das Ziel der Sozialdemokraten. Eigentümerin von Schloss Goseck ist die Kulturstiftung des Landes Sachsen-Anhalt. Seit 2007 ist Schloss Goseck Bestandteil der landesweiten Straße der Romanik.

Als Vertreter der Stiftung begrüßte Jörg Peukert die Fraktionsmitglieder und führte sie gemeinsam mit Robert Weinkauf vom Schloss Goseck e.V. über das Schloss-Gelände.

Seit der Übernahme des Schlosses durch das Land Sachsen-Anhalt und die Übertragung an die Stiftung vor 21 Jahren wurde das Schloss umfangreich baulich gesichert und weite Teile saniert. So erstrahlt die vor Jahrzehnten geplünderte und zerstörte Schlosskirche mit der Krypta in neuem Glanz. Zurzeit wird die ehemalige Jugendherberge saniert. Dort soll wieder eine Herberge für Touristen entstehen.

Der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Rüdiger Erben, der seit 2001 die Sanierung des Schlosses begleitete fasste den Besuch zusammen: „Das 25 jährige Bestehen der Touristenroute Straße der Romanik war für uns Anlass zu dem Informationsbesuch auf Schloss Goseck. Ich bin sehr froh, dass es gelang, Schloss Goseck nachträglich in diese aufzunehmen. Vor zwanzig Jahren war Schloss Goseck in einem dramatischen baulichen Zustand. Heute erstrahlen weite Teile des Schlosses in neuem Glanz. Jetzt kommt es darauf an, dass die Baumaßnahmen nahtlos fortgeführt werden. In ein paar Jahren soll das Schloss Goseck komplett saniert sein. Für das nötige Geld will ich mich in Magdeburg einsetzen.“

23.05.2018 in Kreistagsfraktion

WAS HABEN WIR AUS DER HOCHWASSERKATASTROPHE 2013 GELERNT?

 

Hochwasserschutz im Burgenlandkreis – Was haben wir aus der Hochwasserkatastrophe 2013 gelernt?

Unter diesem Motto hatte die SPD-Fraktion im Kreistag des Burgenlandkreises am 17.Mai 2018 in die historische Brikettfabrik Herrmannschacht in Zeitz eingeladen. Der Termin war nicht von ungefähr gewählt, denn die Hochwasserereignisse an Saale, Unstrut und Weißer Elster im Mai/Juni 2013 jähren sich in wenigen Tagen zum fünften Mal. Auch der Ort war kein Zufall, denn die Stadt Zeitz war 2013 eine der ersten und am schwersten betroffenen Kommunen in Sachsen-Anhalt.Auf Einladung der Sozialdemokraten im Kreistag kamen zahlreiche Führungskräfte aus Kommunen, Feuerwehren, Technischem Hilfswerk und anderen Hilfsorganisationen, aber auch betroffene Bürger aus dem Burgenlandkreis nach Zeitz um mit dem Fraktionsvorsitzenden Rüdiger Erben und den Referenten des Abends über die Arbeit des Katastrophen- wie des Hochwasserschutzes im Burgenlandkreis während der Ereignisse des Hochwassers 2013 zu sprechen.

05.04.2018 in Kreistagsfraktion

SPD-KREISTAGSFRAKTION INFORMIERT SICH IM WEISSENFELSER KOMPOSTWERK

 

In ihrer letzten Sitzung hat sich die SPD-Fraktion im Kreistag des Burgenlandkreises über den aktuellen Stand der „Aktion Biotonne“ im Burgenlandkreis informiert. Nötig geworden ist die Aktion der Abfallwirtschaft Sachsen-Anhalt Süd, da durch die Bundesgütegemeinschaft Kompost die Anforderungen für eine RAL-Zertifizierung des Kompostes gestiegen sind. Hierbei ist besonders der Anteil von Fremdstoffen in der Biotonne ausschlaggebend. Bisher sind bis zu 10 Prozent an Fremdstoffen im Biomüll gelandet. Allein die Entsorgung dieser Stoffe kostete jährlich knapp 400.000 Euro. Künftig dürfen nur noch ein Prozent an Fremdstoffen im Kompost nachgewiesen werden. Aus diesem Grund hat die Abfallwirtschaft Sachsen-Anhalt Süd bereits verschiedene Maßnahmen ergriffen. Eine breite Information der Einwohner des Burgenlandkreises, sowie die Kontrollen der Biotonnen sind nur einige der Aktionen.

Henrik Otto, Vorstand der Abfallwirtschaft Sachsen-Anhalt konnte den Fraktionsmitgliedern berichten, dass bereits jetzt deutliche Veränderungen sichtbar seien.
Fraktionsvorsitzender Rüdiger Erben fasste die aktuelle Situation zusammen:

„In den letzten Monaten hat die Abfallwirtschaft eine gute Arbeit geleistet. Die Maßnahmen haben inzwischen erste Erfolge gezeigt. Natürlich sind noch weitere Schritte nötig, damit künftig der Biomüll den Anforderungen entspricht. Nur so ist es möglich, dass durch den Verkauf des Kompostes Einnahmen erzielt und die Gebühren für die Bürger des Burgenlandkreises nicht in die Höhe getrieben werden.“

Informationen zum aktuellen Stand der „Aktion Biotonne“ gibt es bei der Abfallwirtschaft Sachsen-Anhalt Süd und unter www.awsas.de

02.04.2018 in Kreistagsfraktion

Übernahme des Rettungsdienstes durch Malteser und Johanniter war eine organisatorischer Kraftakt

 

Am Osterwochenende übernahmen der Malteser Hilfsdienst für den Bereich Weißenfels und die Johannitier-Unfall-Hilfe für den Bereich Naumburg den Rettungsdienst. Die kurzfristige Neuerteilung der Konzessionen durch den Kreistag war notwendig geworden, nachdem der Verwalter der insolventen Rettungsdienst Burgenlandkreis gGmbH, einer Tochtergesellschaft der DRK-Kreisverbände Weißenfels und Naumburg/Nebra, vor wenigen Wochen erklärt hatte, den Geschäftsbetrieb der Gesellschaft zum 31.03.2018 einzustellen und damit für die Bereiche Naumburg und Weißenfels ab Ostersonntag kein Rettungsdienst mehr gewährleistet gewesen wäre. Jeweils einstimmig beschloss der Kreistag, der insolventen GmbH die Konzessionen zu entziehen und erteilte neue Konzessionen für den Bereich Weißenfels an den Malteser Hilfsdienst, für den Bereich Naumburg an die Johanniter-Unfall-Hilfe.

In einem, zumindest in Sachsen-Anhalt beispiellosen, organisatorischen Kraftakt, musste alles getan werden, um den Rettungsdienst ab dem Osterwochenende personell und technisch abzusichern. Am Samstagabend konnten die übernehmenden Hilfsorganisationen an den Start gehen und so nahtlos die medizinische Nothilfe in Weißenfels und Naumburg sicherstellen.

Der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Rüdiger Erben ist erleichtert darüber, dass es so kurzfristig gelang, den Rettungsdienst in den betroffenen Teilen des Burgenlandkreises neu zu organisieren: 


„Ich bin froh, dass sich so viele Mitarbeiter der Rettungsdienst gGmbH des DRK entschieden haben, zukünftig bei den beiden Hilfsorganisationen zu arbeiten. Seit Jahrzehnten haben diese den Rettungsdienst beim Deutsches Rotes Kreuz hervorragend abgesichert. Die Misere bei ihrem bisherigen Arbeitgeber haben sie nicht zu verantworten, auch wenn es bisweilen so dargestellt wird. Ich bin mir sicher, dass die Mitarbeiter auch bei ihren neuen Arbeitgebern sehr gute Arbeit leisten. Einige haben sich entschieden, beim DRK zu bleiben oder zu anderen Leistungserbringern zu wechseln. Auch denen danke ich und wünsche viel Erfolg.“
 

Volksbote

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